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Apple Time Capsule mit Ubuntu Linux

Aus der Zeit vor dem ideologischen Apple-Embargo in meinem Haushalt habe ich noch eine Time Capsule. Ubuntu hat weniger Vorbehalte gegenüber Produkten aus Cupertino und versteht sich sehr gut mit der Kapsel. Um mit meinem Ubuntu-Netbook auf die 500-GB-Time-Capsule zugreifen zu können, bin ich wie folgt vorgegangen:

1. smbfs- & smbclient-Pakete installieren:
sudo apt-get install smbfs
sudo apt-get install smbclient

2. Mount-Point erstellen:
cd /media
sudo mkdir capsule

3. Time Capsule mounten:
sudo mount.cifs //XXX.YYY.ZZZ/"NAME_DER_TIME_CAPSULE"/ /media/capsule -o pass=PASSWORT

wobei:
a) "XXX.YYY.ZZZ" die IP-Adresse ist, unter der die Time Capsule im AirPort-Dienstprogramm erscheint.

b) "NAME_DER_TIME_CAPSULE" der Name ist, unter dem die Time Capsule im Finder unter "Freigaben" erscheint.

c) "PASSWORT" das Time-Capsule-Paßwort ist, das bei der Airport-Konfiguration für die Time Capsule festgelegt wurde.

Mit dem folgenden Befehl trenne ich die Time Capsule wieder vom System:
sudo umount /media/capsule

Für die beiden mount- & umount-Befehle habe ich in meiner ~.bashrc zwei aliase angelegt:

a) Time Capsule mounten:
alias mountcapsule="sudo mount.cifs //XXX.YYY.ZZZ/"NAME_DER_TIME_CAPSULE"/ /media/capsule -o pass=PASSWORT"

b) Time Capsule umounten:
alias umountcapsule="sudo umount /media/capsule"

Schreiben läst sich auf die Time Capsule nur als root. Also immer:
sudo cp /pfad/zur/datei_x /media/capsule/

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Kommentare

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Malte Herwig am :

"Mount-Point erstellen"? Stephan, wußte gar nicht, was für ein Nerd Du bist ;-)

Stephan Maus am :

Malte, klar Mount Point! Das ist der Punkt, mit dem ich das Apple-Imperium aushebeln werde!

Malte Herwig am :

Q: And why did you climb Mount Point? A: Because it was there!

Peter Koellner am :

You can mount the volume giving it the current user's rights. Also, on a current debian testing, CIFS suggests the "noserverino" option: sudo mount -t cifs -o password,noserverino,uid=fred,gid=usergruop [servershare] [mountdir] fred is your current user and group. With that, the files get the current user's ownership instead of root's.

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