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Skiwandern im Sarek-Nationalpark (stern)

Tarrekaise-Massiv am Rande des Sarek (Foto: Oliver Soulas)

Diese Geschichte begann in der nordschwedischen Stadt Luleå. Dort sollte ich den Fotografen treffen und den Guide, der uns auf Tourenskiern durch die Wildnis des Sarek leiten würde. Luleå lag im Klammergriff des meterdick zugefrorenen Bottnischen Meerbusens. Im Landeanflug lag die verschneite Landschaft mit ihren vom Wind schwarz gebürsteten Birken wie eine Radierung dar.

Kaum angekommen, ging ich aufs Eis vor Luleå, um meine Winterausrüstung zu testen. Freundliche Rentnerpaare zogen pfeilschnelle Bahnen auf sauber gefegten Eisbahnen, die kilometerweit übers Meer führten. Auf einer vorgelagerten Insel fand ich eine öffentliche Feuerstellen und kleine Hütten, in denen Brennholz für jedermann lagerte. Metallsäge, Holzblock und frisch geschärfte Axt lagen bereit.

Ich sägte und spaltete Holz und legte es in die Glut, die Spaziergänger in dem gemauerten Rund zurückgelassen hatten. Ich probierte meinen neuen Kompass aus und sah ehrfurchtsvoll in Richtung Nordwesten, wo 300 Kilometer weiter der Sarek lag, wo wir eine Woche lang skiwandern wollten. Ich zog die Handschuhe aus und rieb ich mir die Hände über dem Feuer.

Die Reisegeschichte erschien im "stern" (Heft 02/2009) und findet sich auch unter folgender Internetadresse:

Zu kalt um wahr zu sein (stern.de)

Reise in den Saronischen Golf in Griechenland (stern)

Hafenpromenade in Piräus (Foto: Maus)

Auf Segelbootplanken übers Meer, im Sattel über griechische Eilande - Inselhüpfen mit dem Fahrrad ist die beste Kombination zweier Fortbewegungsarten. Wer sich dem Wind anvertraut, muss allerdings mit Überraschungen rechnen. Zum Beispiel mit radikalen Kursänderungen.

Die Reisegeschichte erschien im "stern" (Heft 35/2008) und findet sich auch unter folgender Internetadresse:

Im Nacken die Götter, in den Waden Zaziki (stern.de)

Reisebericht aus Tromsö, Nordnorwegen

Palmen über dem Polakreis

Norwegen hält zahllose malerische Fischerdörfchen, tüchtige alte Hansestädte und rustikale Bauernsiedlungen auf mäuseabweisenden Hochstelzen für den Amateur-Videofilmer bereit. Wollig lockt der traditionsbewußte Norwegerpulli, zünftig knarzt der Kornspeicher im Freilichtmuseum, grimmig segeln die alten Stabkirchen mit ihren drachenköpfigen Galionsfiguren durch die wikingerfreie Gegenwart, mumiengleich muffelt der Dorsch auf seinem hölzernen Trockengestell vor sich hin. Hinreißende Wasserfälle lassen ihre Gischt auf die Windschutzscheiben ungezählter Wohnmobile wehen. Eitle Dörfer betrachten seit Jahrhunderten ihr Spiegelbild im kristallklaren Fjordwasser. So träumerisch das Dorf dort unten im Tal, so meditativ das Kirchlein dort hinten auf dem Schärenrücken. Irgendwann muß hier jemand seinen Malerpinsel gegen eine schlachtfrisch tropfende Ochsenhälfte ausgetauscht haben, und plötzlich erstrahlte ganz Skandinavien in Ochsblutrot. Alles so unbeschreiblich schön hier! Manchmal denkst du, du bist im Naturschutzpark von Legoland. Ist das Moospolster dort echt, oder kommt es aus dem Märklin-Katalog?

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