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Peter Sloterdijk führt deutsches Steuersystem auf falsches Menschenbild zurück

Der Philosoph Peter Sloterdijk ist viel rumgekommen. Unter anderem hat er auch einige Schnuppermonate im aufgekratzten Umfeld von Baghwans Ashram in Poona verbracht. Baghwans Gruppentherapien waren berüchtigte Zusammenkünfte, wo man mit allen Mitteln versuchte, sich gegenseitig zur Schnecke zu machen – um der Erkenntnis Willen natürlich.

Ähnlich verlief dann auch mein Besuch bei Sloterdijk zuhause in Karlsruhe. Irgendwann hielt mir der Philosoph Lektüredefizite und Dummheit vor und murmelte, er wolle doch nur mein Bestes. Nämlich, dass ich Fortschritte in dem schwierigen Metier des Journalismus' mache. Üben, üben, üben also. Sloterdijks Mantra seit der Veröffentlichung seines Werkes "Du mußt dein Leben ändern" (Suhrkamp, 2009).

Das Ergebnis meiner tastenden Versuche in der Kunst des Interviews ist im "stern" nachzulesen (Heft 02/2010).

Bevor ich nun eifrig weiter Journalismus übe, hier noch schnell die "stern"-Pressemitteilung:

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Harte Männer und ihre Olivetti Lettera 32

Als im April 2006 der oberste Mafiaboss Bernardo Provenzano gefasst wurde, kam heraus, dass der "Capo di tutti capi" mit seinen Untergebenen über kodierte "biglietti" kommunizierte, die er auf der legendären Olivetti Lettera 32 tippte. Die Schreibmaschine als tödliche Waffe eines Mafioso – das entfachte meine Fantasie derart, dass ich darüber dieses Feuilleton verfasste.

Nun schreibt die New York Times in einer Meldung mit der schönen Zeile No Country for Old Typewriters, dass auch Cormac McCarthy all seine apokalyptischen Romane in eine Olivetti Lettera 32 tippte, die er nun bei Christie's versteigern läßt.

Und wieder weht ein Duft von Waffenöl durch die Literatur.

"stern" lüftet Geheimnis von Stieg Larsson – Schweres Schuldgefühl belastete Bestsellerautor bis zu seinem Tod

Birkenwald in Umeå (Foto: Maus)

Im Oktober 2009 war ich eine Woche in Stockholm und Umeå und habe mit Angehörigen und Freunden des verstorbenen schwedischen Autors Stieg Larsson gesprochen. Die Geschichte erschien im "stern" (Heft 45/2009). Dies ist die Pressemitteilung:

Hamburg (ots) – Der verstorbene schwedische Thriller-Autor Stieg Larsson erschuf seine erfolgreiche “Millennium”-Trilogie aus einem tief verborgenen Schuldgefühl heraus: “Als Stieg ein junger Mann war, wurde er Zeuge, wie drei seiner Freunde ein junges Mädchen im Flur eines Studentenheims brutal vergewaltigten”, sagte Larssons bester Freund, der Journalist Kurdo Baksi, in der neuen, am Donnerstag erscheinenden Ausgabe des Hamburger Magazins stern. “Er ist nicht eingeschritten. Hat sie einfach machen lassen. Er hat alles gehört. Das konnte er sich sein Leben lang nicht verzeihen”, sagte Baksi, der seit 1989 mit Larsson befreundet war und ihn als erster am Totenbett besuchte. Das Mädchen sei erst 18 Jahre alt gewesen.

Für Larsson, der 2004 verstarb, war das Schreiben nicht nur Therapie, sondern auch Fortsetzung seines lebenslangen Kampfes gegen Neonazis. Obwohl der Autor und ruhelose Antifa-Aktivist den Welterfolg seiner posthum veröffentlichten Thriller nicht mehr miterleben durfte, war er sich seiner Talente durchaus bewusst, wie Larssons enger Mitarbeitet Mikael Ekman dem Magazin erzählte. Als die beiden mittellosen Journalisten auf ihre Rente zu sprechen kamen, habe Larsson gesagt: “Ich schreibe ein paar Bücher und werde Multimillionär.”

Mit Jon Krakauer in den Rockies

Gewitter über den Rocky Mountains (Foto: Maus)

Im Sommer 2009 besuchte ich den amerikanischen Schriftsteller und Bergsteiger Jon Krakauer ("Into the wild" (1996), "Into thin air" (1997)) in Boulder, Colorado, an der Grenze zu den Rocky Mountains. Wir sprachen über sein neues Buch "Auf den Feldern der Ehre - Die Tragödie des Soldaten Pat Tillman" (Piper, 19,95 Euro) und seine Recherchereisen nach Afghanistan.

Nach dem Interview machte der Fotograf Don Cudney Porträtbilder von Krakauer auf Flagstaff Mountain, dem Trainingsberg des Extremschriftstellers: regelmäßig fährt Krakauer mit dem Fahrrad auf den Gipfel. Und mehrmals pro Woche erprobt er in den umliegenden Felsformationen seine Kletterkünste. Die Krakauer-Geschichte erschien im "stern" (Heft 40/2009).

Cudney hielt die neblige Fotositzung in dem folgenden Video fest:

Jon Krakauer for "stern"-Magazine from Don Cudney on Vimeo.

Thomas Kapielski: "Sämtliche Gottesbeweise"

Manchmal ärgert man sich, dass man so viele schlechte Bücher lesen muss. Wäre das aber nicht so, würde man gar nicht merken, wie gut zum Beispiel ein Kapielski ist ("Sämtliche Gottesbeweise", Zweitausendeins, 8,90 Euro). So hat alles seine Richtigkeit. Und wieder ein Gottesbeweis. Also, Gott: Weitermachen!

NetBSD 1.6.2 on the IBM Thinkpad 760XL

Of course, TP 760 XL runs NetBSD!

This Thinkpad cannot boot from CD-Rom. (You don’t believe me? Press F1 while booting, enter your BIOS and have a look. It’s always better to verify. That’s why we use Open Source.) If you want to install NetBSD from CD-Rom, you should use the really smart "smart boot manager." Boot from the smart boot manager-floppy. It will lead you to a menu which allows you to boot the machine from CD-Rom.

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/etc/XF86Config for IBM Thinkpad 760X

Attention: Only for XFree86 3.3.6.3!

Read here how to install the old X-servers of XFree86 3.3.6.3 in combination with the new XFree86 4 coming with the actual NetBSD 1.6.2. You’ll learn how to get the X-server up on this Thinkpad.
And now, the configuration-file:

"/etc/XF86Config for IBM Thinkpad 760X" vollständig lesen