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Interludium für Schlepperballett

2 Hafenkräne Rücken an Rücken

Im Tangram-Duell.

Das Tropeninstitut spielt

Kurz Sekundant,

Verfällt dann wieder in

Flamingo-Rêverien.

"stern": Jahrelang missbrauchte Klaus Kinski seine älteste Tochter Pola

Pola Kinski, älteste Tochter des 1991 verstorbenen deutschen Schauspielers Klaus Kinski, erhebt schwere Vorwürfe gegen ihren Vater. In der neuen, am Donnerstag, den 10.01.2013 erscheinenden Ausgabe des Hamburger Magazins „stern“ sagt sie, ihr Vater habe sie vom 5. bis zum 19. Lebensjahr sexuell missbraucht. „Er hat sich über alles hinweggesetzt. Auch darüber, dass ich mich oft gewehrt habe und gesagt habe: ‚Ich will nicht.’ Das war ihm egal. Er hat sich einfach genommen, was er wollte“, so Kinski im exklusiven „stern“-Gespräch.

Kinski sagte, sie habe ihre ganze Kindheit über mit einem permanenten Gefühl von Angst vor den Ausbrüchen ihres Vaters gelebt. Als Schauspieler habe sie ihren Vater niemals sehen können: „Wenn ich ihn in Filmen gesehen habe, fand ich immer, dass er genauso ist wie zu Hause“, sagte Kinski, die sehr früh große Erfolge als Theaterschauspielerin feierte, sich aber bald schon aus dem Beruf zurückzog. Ihr Urteil über den Vater: „Missbraucht hat er eigentlich alle Menschen. Er hat andere Menschen nie respektiert.“

Pola Kinski hat über ihre zerstörte Kindheit und Jugend ein Buch geschrieben, das in Kürze erscheint („Kindermund“, Suhrkamp). Kinski sagte dem „stern“, sie habe diese Autobiografie auch geschrieben, um sich gegen die allgegenwärtige Kinski-Vergötterung zu wenden. „Ich konnte es nicht mehr hören: „Dein Vater! Toll! Genie! Ich habe ihn immer gern gemocht!’ Seit er tot ist, wird diese Vergötterung immer schlimmer“, sagte Kinski.

Lesen Sie mein Gespräch mit Pola Kinski im "stern" vom 10.01.2013 (Heft 3/2013).

Roman "Die reinen Herzen" 2 Tage umsonst

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Hamburger CDU-Senat wollte politische Diskussion über Elbphilharmonie vermeiden

Die Gesamtkosten der Hamburger Elbphilharmonie sind von ursprünglich veranschlagten 186 Millionen auf inzwischen mindestens eine halbe Milliarde Euro gestiegen. Hauptgrund für die Kostenexplosion ist die vorschnelle Vergabe des Bauauftrags an Hochtief auf der Basis unfertiger Architektenpläne.

Hartmut Wegener, ehemaliger Koordinator des Bauprojektes für den CDU-Senat, erklärte gegenüber dem "stern", die Stadt habe 2006 den Auftrag so eilig vergeben, um eine politische Diskussion über das Prestigeprojekt zu vermeiden. Wäre noch mehr Zeit zwischen Ausschreibung und Baubeginn verstrichen, hätte Hochtief seine Unterlieferanten verloren. Und dann hätte man den Bauauftrag noch einmal neu ausschreiben müssen. "Es war damals eine der Weichenstellungen, an der das Projekt hätte abstürzen können", sagt Wegener in der neuen, am Mittwoch erscheinenden Ausgabe des Hamburger Magazins "stern". "Hätte man noch einmal eine Ausschreibung machen müssen, wäre sie in die politische Diskussion der Bürgerschaftswahl 2008 geraten. Das Projekt wäre tot wie ein toter Fisch gewesen", so Wegener.

Selbst die Schweizer Architekten Herzog & De Meuron haben nur noch wenig Freude an ihrem spektakulären Entwurf. Obwohl sie ein Honorar von 58 Millionen Euro erhalten, rentiert sich der Bau für sie nicht mehr. "Wir legen massiv drauf", erklärt Pierre De Meuron in einem "stern"-Report über das bislang gründlich missglückte Mega-Projekt. Der weltweit gefragte Star-Architekt wirft Hochtief vor, Profit aus dem hochkomplexen Vertragswerk zu ziehen. "Bei der langjährigen Erfahrung von Hochtief hätte ich erwartet, dass sie das Projekt trotzdem bauen wollen und sich dafür fair und integer einsetzen. Aus unserer Sicht nutzen sie die Situation aus. Wir brauchen jetzt Fachleute, die bauen, und nicht noch mehr Juristen", sagt De Meuron.

Lesen Sie meinen vollständigen Report über die Elbphilharmonie im "stern" vom 04.04.2012 (Heft 15/2012).

Flickr-Album: Ernest Hemingway in Ketchum, Idaho

Flickr-Album über die Recherche zu Hemingways Selbstmord in Ketchum, Idaho (mehr zu der Reportage finden Sie hier).

Für erläuternde Bildunterschriften bitte Diashow starten und auf das Flickr-Logo oben links klicken. Dann auf der Flickr-Seite "Detail" anklicken (zwischen "Thumbnails" und "Kommentare").

Lesen Sie die Hemingway-Reportage im "stern" vom 30.06.2011 (Heft 27/2011).

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