Das iPad hält er für eine Totgeburt und Raubkopien versteht er als legitime Steuer auf Ruhm. Der kanadische Internet-Guru Cory Doctorow ist einer der einflussreichsten Blogger der Welt. Er nutzt konsequent die Gesetze des Netzes, um Geld zu verdienen.
Fr, 16. April 2010
Cory Doctorow: Der Daniel Düsentrieb des Digitalzeitalters
Di, 13. April 2010
Zukunft der Buchverlage: Warum Musikkäufer anders als Buchkäufer sind
Manch einer mag das iPad als Revolution für die Verlage sehen. Doch Tom Kraushaar, Geschäftsführer von Klett-Cotta, sieht der Einführung elektronischer Lesegeräte gelassen entgegen. Der Buchmarkt mache nicht dieselben Fehler wie die Musikindustrie.
Fr, 19. Februar 2010
Blogger Airen: Hegemanns Buch "hat seinen Erfolg verdient"
Für eine Geschichte über Helene Hegemanns Debütroman "Axolotl Roadkill" (siehe "stern", Heft 9/2010) habe ich u.a. auch ein Mail-Interview mit dem anonymen Blogger Airen geführt, von dem Hegemann gut zwei Dutzend Sätze abgeschrieben hat.
Hier die Pressemitteilung:
"Blogger Airen: Hegemanns Buch "hat seinen..." vollständig lesen »Do, 7. Januar 2010
Peter Sloterdijk führt deutsches Steuersystem auf falsches Menschenbild zurück
Der Philosoph Peter Sloterdijk ist viel rumgekommen. Unter anderem hat er auch einige Schnuppermonate im aufgekratzten Umfeld von Baghwans Ashram in Poona verbracht. Baghwans Gruppentherapien waren berüchtigte Zusammenkünfte, wo man mit allen Mitteln versuchte, sich gegenseitig zur Schnecke zu machen – um der Erkenntnis Willen natürlich.
Ähnlich verlief dann auch mein Besuch bei Sloterdijk zuhause in Karlsruhe. Irgendwann hielt mir der Philosoph Lektüredefizite und Dummheit vor und murmelte, er wolle doch nur mein Bestes. Nämlich, dass ich Fortschritte in dem schwierigen Metier des Journalismus' mache. Üben, üben, üben also. Sloterdijks Mantra seit der Veröffentlichung seines Werkes "Du mußt dein Leben ändern" (Suhrkamp, 2009).
Das Ergebnis meiner tastenden Versuche in der Kunst des Interviews ist im "stern" nachzulesen (Heft 02/2010).
Bevor ich nun eifrig weiter Journalismus übe, hier noch schnell die "stern"-Pressemitteilung:
"Peter Sloterdijk führt deutsches Steuersystem..." vollständig lesen »Do, 3. Dezember 2009
Harte Männer und ihre Olivetti Lettera 32
Als im April 2006 der oberste Mafiaboss Bernardo Provenzano gefasst wurde, kam heraus, dass der "Capo di tutti capi" mit seinen Untergebenen über kodierte "biglietti" kommunizierte, die er auf der legendären Olivetti Lettera 32 tippte. Die Schreibmaschine als tödliche Waffe eines Mafioso – das entfachte meine Fantasie derart, dass ich darüber dieses Feuilleton verfasste.
Nun schreibt die New York Times in einer Meldung mit der schönen Zeile No Country for Old Typewriters, dass auch Cormac McCarthy all seine apokalyptischen Romane in eine Olivetti Lettera 32 tippte, die er nun bei Christie's versteigern läßt.
Und wieder weht ein Duft von Waffenöl durch die Literatur.
So, 1. November 2009
"stern" lüftet Geheimnis von Stieg Larsson – Schweres Schuldgefühl belastete Bestsellerautor bis zu seinem Tod
Im Oktober 2009 war ich eine Woche in Stockholm und Umeå und habe mit Angehörigen und Freunden des verstorbenen schwedischen Autors Stieg Larsson gesprochen. Die Geschichte erschien im "stern" (Heft 45/2009). Dies ist die Pressemitteilung:
Hamburg (ots) – Der verstorbene schwedische Thriller-Autor Stieg Larsson erschuf seine erfolgreiche “Millennium”-Trilogie aus einem tief verborgenen Schuldgefühl heraus: “Als Stieg ein junger Mann war, wurde er Zeuge, wie drei seiner Freunde ein junges Mädchen im Flur eines Studentenheims brutal vergewaltigten”, sagte Larssons bester Freund, der Journalist Kurdo Baksi, in der neuen, am Donnerstag erscheinenden Ausgabe des Hamburger Magazins stern. “Er ist nicht eingeschritten. Hat sie einfach machen lassen. Er hat alles gehört. Das konnte er sich sein Leben lang nicht verzeihen”, sagte Baksi, der seit 1989 mit Larsson befreundet war und ihn als erster am Totenbett besuchte. Das Mädchen sei erst 18 Jahre alt gewesen.
Für Larsson, der 2004 verstarb, war das Schreiben nicht nur Therapie, sondern auch Fortsetzung seines lebenslangen Kampfes gegen Neonazis. Obwohl der Autor und ruhelose Antifa-Aktivist den Welterfolg seiner posthum veröffentlichten Thriller nicht mehr miterleben durfte, war er sich seiner Talente durchaus bewusst, wie Larssons enger Mitarbeitet Mikael Ekman dem Magazin erzählte. Als die beiden mittellosen Journalisten auf ihre Rente zu sprechen kamen, habe Larsson gesagt: “Ich schreibe ein paar Bücher und werde Multimillionär.”
Sa, 29. August 2009
Mit Jon Krakauer in den Rockies
Im Sommer 2009 besuchte ich den amerikanischen Schriftsteller und Bergsteiger Jon Krakauer ("Into the wild" (1996), "Into thin air" (1997)) in Boulder, Colorado, an der Grenze zu den Rocky Mountains. Wir sprachen über sein neues Buch "Auf den Feldern der Ehre - Die Tragödie des Soldaten Pat Tillman" (Piper, 19,95 Euro) und seine Recherchereisen nach Afghanistan.
Nach dem Interview machte der Fotograf Don Cudney Porträtbilder von Krakauer auf Flagstaff Mountain, dem Trainingsberg des Extremschriftstellers: regelmäßig fährt Krakauer mit dem Fahrrad auf den Gipfel. Und mehrmals pro Woche erprobt er in den umliegenden Felsformationen seine Kletterkünste. Die Krakauer-Geschichte erschien im "stern" (Heft 40/2009).
Cudney hielt die neblige Fotositzung in dem folgenden Video fest:
Fr, 28. August 2009
Interview: Philipp Ruch vom "Zentrum für politische Schönheit" (stern)
Er hat Angela Merkel und Frank-Walter Steinmeier bei Ebay versteigert und damit für viel Wirbel gesorgt. Ein Gespräch mit Philipp Ruch vom "Zentrum für politische Schönheit"
Di, 23. Juni 2009
David Carradines rätselhafter Tod: Bill killed Bill (stern)
In "Kill Bill" feierte der Schauspieler ein furioses Comeback. Nun starb David Carradine in Bangkok – unter Umständen, die Tarantino nicht greller hätte inszenieren können.
Gedruckt im "stern" (Heft 25/ 2009) oder unter folgender Internetadresse:
Di, 2. Juni 2009
"Michel Houellebecq ist ein gottverdammter Motherfucker!" - Iggy Pop im Interview (stern)
"Iggy Pop ruft Sie unter Ihrer Büronummer an", mailte der Mann von der Plattenfirma. Und dann diese Stimme: "Hi Stephan, this is Iggy. How are you?" Der Anruf meines Lebens. Gedruckt im "stern" (Heft 22/ 2009) oder unter folgender Internetadresse:


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