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Julian Assange: Der Held der Cyberpunks

Größenwahnsinniger Soziopath! Herrschsüchtiger Egozentriker! Frauenhungriger Monoman mit Allmachtsphantasien! Das ungefähr ist die Diagnose, die man dem Wikileaks-Gründer Julian Asssange aus der Ferne angedeihen lässt, seit er geheime diplomatische Dokumente der USA veröffentlichen ließ. Vielleicht stimmt diese Küchenpsychologie, mit der sich die etablierten Medien an Assange abarbeiten, als wollten sie Rache dafür üben, dass er ihnen mit seiner Enthüllungsplattform den Schneid abgekauft hat. Vielleicht ist sie aber einfach auch nur grober Unsinn.

Eines jedenfalls sicher: Es ist vollkommen zweitrangig, was für ein Bursche Assange ist. Es sollte uns um die Idee gehen, die er mit Wikileaks verfolgt. Die Idee von absoluter Transparenz in Politik und Wirtschaft. Wer hier ein Geheimnis kennt, darf es auf Wikileaks verraten. Denn Geheimnisse sind der Feind einer offenen Gesellschaft. Eine einfache und eine gute Idee. Wohlgemerkt: Es ging Julian Assange niemals um die Verletzung der persönlichen Privatsphäre. Diese Idee wäre eine schlechte Idee. Aber schließlich hat Assange Wikileaks gegründet, nicht die „Bunte“ oder „BILD“.

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