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Star-Pianist Lang Lang in 3D im Berliner In-Club Berghain

Am Wochenende fummeln und kopulieren sie in dieser Nische wieder, verschwitzte, zugedröhnte Clubber. Heute liegt hier der erfolgreichste Pianist der Welt auf einer Ledercouch und macht ein Nickerchen. Lang Lang sammelt Kräfte für den ersten Satz von Beethovens Klaviersonate Nr. 23 in f-Moll op. 57. “Appassionata”. Die Leidenschaftliche.

Auf seiner Nase eine verrutschte 3D-Brille. Vor ihm auf dem Kontrollmonitor ist der Starpianist beim Klavierspiel zu beobachten. Betrachtet man die Aufzeichnung ohne 3D-Brille, zerlaufen die Konturen in allen Regenbogenfarben.

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Top-Terrorist Carlos, der Schakal, exklusiv im „stern“: „Im Kampf war ich zu tolerant“

Ilich Ramírez Sánchez am Anfang seiner Terror-Karriere im Jahr 1974

Als ich in der französischen Presse lese, der wegen mehrerer Morde zu lebenslanger Haft verurteilte Terrorist Ilich Ramírez Sánchez alias "Carlos, der Schakal" habe versucht, gerichtlich gegen Olivier Assayas' großartigen dokumentarischen Spielfilm „Carlos, der Schakal" vorzugehen, vermute ich, dass der ehemalige Top-Terrorist Redebedarf hat. Vielleicht ließe sich Carlos zu einer Stellungnahme zur Verfilmung seines Lebens bewegen. Vielleicht ließe sich diese Stellungnahme sogar zu einem Gespräch über jahrzehntelanges Morden ausweiten.

Ich versuche, seine Pariser Anwältin Isabelle Coutant-Peyre dafür zu gewinnen, den Kontakt zu ihrem Klienten herzustellen, der in einem Hochsicherheitsgefängnis im französischen Poissy sitzt. Mme Coutant-Peyre ist nicht nur der Rechtsbeistand des Terroristen, sondern auch seine Lebensgefährtin. Während des Prozesses verliebte sie sich in ihren Klienten. Seitdem führen die beiden eine Beziehung durch Panzerglas. Isabelle Coutant-Peyre schätzt vor allem die "natürliche Autorität" ihres Lebensgefährten.

Die bekomme auch ich bald zu spüren. Carlos ist misstrauisch. Er bittet um sämtliche "stern"-Artikel, die jemals über ihn erschienen sind. Er sitzt seit 16 Jahren im Hochsicherheitsgefängnis. Natürlich darf er keine Interviews geben. Doch Verbote haben ihn noch nie interessiert. Um Mittelsmänner zu schützen, müssen die genauen Umstände des Gespräches im Dunkeln bleiben.

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