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Interview mit Daniel Auteuil (stern)

„Lassen wir meiner Eitelkeit freien Lauf!“

Interview mit dem französischen Schauspieler Daniel Auteuil (stern, 15.06.06)

Cannes, Filmfestspiele 2006, VIP-Terrasse des Nobelhotels „Martinez“. Vom Meer her weht starker Wind. Vielleicht kommt er aus Algerien, wo Auteuil geboren ist. Der Wind trägt das Kreischen von Mädchen herüber, die auf der Croisette Penelope Cruz zujubeln. Die Jungs warten stumm darauf, daß der Wind Penelopes Rock lupft. High Glamour. Auteuil ist in seinem Element. Er schaut sich nach jeder schönen Frau um, die vorbeikommt. Es kommen viele schöne Frauen vorbei. Mit Auteuil macht es richtig Spaß, Mann zu sein. Vielleicht verrät er uns, wie er sie alle herumgekriegt hat: Emmanuelle Béart, Marianne Denancour und all die andern. Ganz vorsichtig herantasten.

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Raymond Chandler: "The Big Sleep" (Einführung in die SZ-Krimi-Bibliothek)

Hirn statt Wumme

Die Große Fuge des Kriminalromans: "The Big Sleep" von Raymond Chandler (Einführung zu Band 24 der SZ-Kriminalbibliothek)

Auf den ersten Blick erscheinen Raymond Chandler und sein Held Philip Marlowe als verdammte Profis. Bevor Chandler mit „The Big Sleep“ seinen ersten Roman schrieb, erlernte er als Full-time Writer von Kurzgeschichten für das legendäre Pulp Magazine „The Black Mask“ das harte Handwerk der Genre-Literatur. Nach sechs Jahren hinter der schwarzen Maske kannte er jeden Kniff des Metiers und war mit Plot Point und Cliff Hanger so vertraut wie Phil Marlowe mit allen Raffinessen der Mobster. Chandlers und Marlowes Tagessatz dürften gleich hoch gewesen sein: 25 $ pro Tag plus Spesen.

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Mohan, Menu, Mottin (Hg.): "Im Herzen der Mona Lisa. Dekodierung eines Meisterwerks" (stern)

Mona Lisas Körbchengröße

39 Wissenschaftler haben Leonardo da Vincis Meisterwerk auf Herz und Nieren geprüft (stern, 26/06)

Sie sind die Besten, und sie sind mehr als drei Dutzend. Sie ist die Schönste, und sie ist allein. Sie haben modernste Apparaturen, und sie hat nur ihr Lächeln. Zwischen ihnen liegen Jahrhunderte, und jetzt treten sie zum Duell an. Zum fünfhundertsten Geburtstag der Mona Lisa spendierte der Louvre dem bekanntesten Gemälde der Welt eine neue klimaregulierte Panzerglasvitrine. Zuvor vereinte man 39 Spitzenkräfte aus Natur- und Geisteswissenschaften, um das Meisterwerk einem Generalcheck zu unterziehen und ihm seine letzten Geheimnisse zu entlocken. Ein prächtiger Bildband voller atemberaubender Großformatbilder und kniffeliger Tortendiagramme dokumentiert nun diesen Wissenschaftsthriller: Welche Pigmente hat da Vinci in sein Walnußöl gerührt? Wo hat sich der Meister korrigiert? Aus welchem Holz ist die Mona Lisa geschnitzt? In welchem ihrer Körperteile nagt der Holzwurm am lustvollsten? Wie mag sie unter ihrem vergilbten Firnis aussehen? Welche Krümmung hat ihr Lächeln?

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