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Ingo Niermann: "Der Effekt" (NZZ)

Die Anatomie der Zermürbung

Ingo Niermanns Roman-Debüt "Der Effekt" (NZZ, 17.07.01)

Julius ist tot. Bruno? Auch tot. Party, Drogen, Tod. Live fast, die young. Rebecca lebt noch, kreist um den Tod ihres Freundes Julius, erinnert sich an seine letzten Tage, die letzten gemeinsamen Momente und transportiert seine Asche in „Jumbo-Joghurt-Bechern“ zur Windbestattung. Viel ist nicht los, war nicht los und wird es auch niemals sein. Parties, nächtliche Taxifahrten, endlose Gesprächsschleifen, Neonkleckse auf den Fassaden der Sky-Creeper in einer anonymen Metropole, wahrscheinlich irgendwo in Asien, denn man lässt sich auf Motorrad-Taxis chauffieren und trägt dabei Atemmasken.

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