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Steffen Kopetzky: "Einbruch und Wahn" (junge Welt)

Stoned!

Steffen Kopetzkys Roman "Einbruch und Wahn" (junge Welt, 29.06.98)

Eene, Meene, Miste ...

Verriß oder Lob? Schwierig! Und das ist ja schon mal ein gutes Zeichen. Der Plot: Junger Philosophiestudent liebt junge Frau. Die Frau treibt ab, das Paar trennt sich. Der junge Mann zieht von München nach Berlin, fühlt, denkt und trinkt: sein Job. In seine Wohnzimmerfensterscheibe fliegt ein Stein, durch den Splitterkranz kommt eine Hand und verschwindet mit einem Telefon-AB-Faxgerät in die Nacht. Ins Wohnzimmer weht eine scharfe Brise Außenwelt, der Philosoph Krampas fröstelt und in ihm ist ein Krampf. Er bezieht eine neue Wohnung, legt sich den Meteoriten auf seinen Schreibtisch, denkt und schreibt sich an ihm wund.

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Arno Funke oder Der Verbrecher als Künstler

1988 erpreßt Arno Funke das KaDeWe und erhält 500 000 DM. Im Laufe der Jahre 1992-1994 versucht er unzählige Male, den Karstadt-Konzern zu erpressen, indem er in verschiedenen Filialen Bomben explodieren läßt. Niemand wird ernstlich verletzt. Funke organisiert unter dem Pseudonym Dagobert teils sehr originelle Geldübergaben, die allesamt scheitern. Er wird 1994 verhaftet und 1996 zu neun Jahren Freiheitsentzug verurteilt, die er zur Zeit in der JVA Plötzensee verbüßt. Man stellt heute Forderungen von insgesamt ca. 5 000 000 DM an ihn.

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